Die "Freunde von Feyenoord" helfen dem finanziell und sportlich angeschlagenen niederländischen Traditionsklub Feyenoord Rotterdam mit einer Geldspritze in Höhe von 17 Millionen Euro.

Feyenoord hat einen Schuldenberg von 43 Millionen Euro und steht unter der Finanzaufsicht des niederländischen Fussball-Verbandes KNVB.

Fünf Tage nach der 0:10-Rekordniederlage des 14-maligen niederländischen Meisters und ehemaligen UEFA-Cupsiegers gegen den Tabellenführer PSV Eindhoven stellte der Rotterdamer Unternehmer Pim Blokland als Sprecher der "Freunde von Rotterdam" auf einer Pressekonferenz im Stadion "De Kuip" ein Rettungskonzept vor.

Zahlreiche Geschäftsleute haben diesen "Freundeskreis" gegründet. Mit dem Geld soll die Schuldenlast getilgt werden und keine neuen Spieler zur Verstärkung der jungen unerfahrenen Mannschaft gekauft werden.

"Insgesamt wollen wir mindestens 30 Millionen Euro in den Klub investieren", sagte Blokland. Feyenoord-Direktor Eric Gudde bestätigte, dass die Schuldentilgung oberste Priorität habe.

"Wir wollen selbstständig und nicht unter der KNVB-Finanzaufsicht entscheiden können", sagte er.

Als Gegenleistung für die großzügige Finanzspritze erhalten die "Freunde von Feyenoord" ab Februar 2011 zwei Sitze im Aufsichtsrat und 49 Prozent der Klubanteile.

Auch Feyenoords berüchtigter Fanklub unterstützt die Ziele der "Freunde". In Zukunft sollen auch die treuen Fans Geld in "Feyenoord" inverstieren können.

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