Im FIFA-Korruptionsskandal kündigen sich die ersten Konsequenzen an.

Gut vier Wochen nach der Einleitung eines Untersuchungsverfahrens wird die Ethikkommission des Fußball-Weltverbandes am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Zürich voraussichtlich ihre Ergebnisse präsentieren.

Die britische Zeitung "Sunday Times" hatte im Oktober mit einer Undercover-Recherche einen großen Skandal ins Rollen gebracht.

Das Blatt hatte ein belastendes Video veröffentlicht, indem die FIFA-Exekutivkomitee-Mitglieder Reynald Temarii und Amos Adamu ihre Stimme feilgeboten haben sollen.

Beide wurden von der FIFA-Ethikkommission bis zu einer endgültigen Entscheidung suspendiert.

Neben Temarii und Adamu suspendierte die FIFA vier weitere Funktionäre, die ebenfalls in die Korruptionsaffäre um die Vergabe der Endrunden 2018 und 2022 verstrickt sein sollen.

Dabei handelt es sich um die ehemaligen Exekutivmitglieder Slim Aloulou (Tunesien), Amadou Diakite (Mali), Ahongalu Fusimalohi (Tonga) und Ismael Bhamjee (Botswana).

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