Die Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 am 2.Dezember könnte nach Angaben der Anwältin des suspendierten FIFA-Exekutiv-Mitglieds Reynald Temarii ungültig sein.

"Das Risiko der FIFA ist, dass ihr WM-Votum unwirksam sein könnte, wenn wir dem juristischen Prozedere folgen und der Sportgerichtshof CAS am Ende die Suspendierung aufheben sollte", sagte die Juristin Geraldine Lisieur der "Süddeutschen Zeitung". Sie vertritt Temarii.

Die FIFA wirft Temarii eine Verletzung des Ethik-Codes vor. Er soll verdeckt recherchierenden Journalisten seine Wahlstimme zum Kauf angeboten haben. Temarii bestreitet die Vorwürfe und will gegen die Suspendierung vorgehen.

Weil der Funktionär aus Tahiti in Berufung gehen will, darf der Verband von Ozeanien keinen Ersatz-Wahlmann zur WM-Vergabe in Zürich entsenden. "Ich habe mich entschieden, nicht auf dieses fundamentale Recht zu verzichten, um meine Ehre, Würde und Integrität nach diesen verleumderischen Vorwürfen wiederherzustellen", schrieb Temarii in einem Brief an die FIFA.

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