Für den südkoreanischen Vize-Präsidenten des Weltverbandes FIFA, Chung Mong Joon, hat die WM-Bewerbung seines Heimatlandes aufgrund des nordkoreanischen Angriffs auf die Insel Yeonpyeong vor Wochenfrist noch an Bedeutung gewonnen.

Bei dem Artillerie-Feuer am 23. November auf das südkoreanische Eiland im Gelben Meer waren zwei Soldaten und zwei Zivilisten getötet worden.

"Es gibt einen Konsens über die Bedeutung des Friedens auf der koreanischen Halbinsel. Für Korea wäre es von ungeheurer Wichtigkeit, die Weltmeisterschaft 2022 auszurichten", sagte Chung in Zürich. Außer Südkorea bewerben sich auch die USA, Australien, Katar und Japan um die Ausrichtung der WM-Endrunde 2022.

Dass Südkorea zusammen mit Japan bereits 2002 WM-Gastgeber war, ist für Chung in diesem Zusammenhang unbedeutend: "Wenn die WM stattfindet, sind schon 20 Jahre seit 2002 vergangen. Wir wollen den Zuschlag für 2022, es wird das größte Fußball-Fest im nord-östlichen Asien."

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