Die russische Polizei hat am Mittwoch hart durchgegriffen und mehr als 1000 Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen. Rund um den Kievsky-Bahnhof in Moskau mussten Spezialeinheiten russische Ultra-Nationalisten und eine Gruppierung kaukasischer Herkunft voneinander trennen.

"Wir haben mehrere Luftpistolen, Messer und Elektroschocker beschlagnahmt", sagte Polizeisprecher Viktor Birjukow. Erst vor vier Tagen war es am Rande einer nicht genehmigten Fußball-Kundgebung in Moskau zu schweren Krawallen gekommen.

Russlands Präsident Dmitri Medwedew hatte anschließend eine resolute Vorgehensweise der Behörden angekündigt.

Am Samstag waren es in der Nähe des Kreml bei einem Gedenkmarsch, der an einen getöteten Fan erinnern sollte, zu Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern von Spartak Moskau und Ordnungskräften des Innenministeriums gekommen war.

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