Der zuletzt im Zusammenhang mit dem spanischen Dopingskandal festgenommene Arzt Eufemiano Fuentes ist in die Offensive gegangen und setzt sich vehement gegen Gerüchte zur Wehr.

Fuentes hat einen Brief an den Präsidenten des spanischen Fußball-Verbandes geschickt, nachdem ein Zellengenosse angebliche Aussagen des Gynäkologen über die Nationalmannschaft an die Sporttageszeitung Marca weitergegeben hatte.

Im Bericht der Marca hatte ein lediglich als "David" bezeichneter Mann behauptet, Fuentes habe während der Haft gesagt, dass die spanischen Fußballer den EM- und WM-Titel vergessen könnten, wenn er auspacken würde.

"Ich habe diese Aussagen nie getroffen. Ich bin nur einer von mehr als 40 Millionen Spaniern, die durch die Leistungen unserer Roten von Stolz, Bewunderung und Dankbarkeit erfüllt waren", schrieb Fuentes an Angel Maria Villar.

Die "Marca" hatte am Montag die Aussagen des Zellengenossen veröffentlicht, am Freitag legte das Blatt den Fuentes-Brief nach.

Zuletzt hatte die spanische Tageszeitung El Pais berichtet, dass die Polizei Hinweise darauf gefunden habe, dass "nicht nur Leichtathleten und nicht nur Spanier" von der so genannten Operacion Galgo (Windhund) betroffen seien.

Namen oder Sportarten der angeblich beteiligten Personen wurden aber weiter nicht genannt.

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