Mit Kritik an der FIFA und ihrem Präsidenten Joseph S. Blatter hat die spanische Presse auf die Wahl Lionel Messis zum Weltfußballer 2010 reagiert.

"Blatter verpasst dem spanischen Fußball die zweite Ohrfeige binnen einen Monats", argwöhnte die Sporttageszeitung "Marca": "Erst verhinderte er die Vergabe der WM 2018 an Spanien, jetzt blieben Xavi, Iniesta und del Bosque ohne Auszeichnung."

Während die spanischen Weltmeister Xavi und Iniesta bei der Wahl zum Weltfußballer von ihrem Teamkollegen vom FC Barcelona, Lionel Messi, geschlagen wurden, musste sich der spanische Nationaltrainer del Bosque bei der Abstimmung zum Trainer des Jahres hinter Jose Mourinho einordnen.

Auch die "as" ereiferte sich über das Ergebnis. "Spanien kocht vor Wut", titelte das Blatt aus Madrid: "Messi bekommt das Gold, Spanien erlebt den Reinfall."

"El Pais" stimmte in den Chor der Kritiker ein. "Spanien hat an den Urnen kein Gewicht", stellte die renommierte Tageszeitung fest.

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