David Chung bleibt dauerhaft Präsident der Ozeanischen Fußball-Konföderation (OFC). Der Funktionär aus Papua-Neuguinea war nach der Suspendierung des FIFA-Exekutivkomitee-Mitglieds Reynald Temarii wegen Korruptionsvorwürfen als Interimspräsident eingesetzt worden.

Auf dem OFC-Kongress in Pago Pago/Amerikanisch-Samoa wurde Chung nun ohne Gegenkandidat ins Amt gewählt. Die Neuseeländer Frank van Hattum und Fred de Jong hatten ihre Kandidaturen unmittelbar vor der Wahl zurückgezogen.

Reynald Temarii hatte im Vorfeld der umstrittenen Vergabe der WM-Turniere 2018 und 2022 für einen Skandal gesorgt, als er auf das Angebot eines britischen Journalisten reingefallen war und sein Votum bei der WM-Vergabe feilgeboten hatte.

Der Tahitianer, der dem FIFA-Exekutivkomitee angehörte, war daraufhin vom Weltverband für ein Jahr suspendiert worden. Ebenfalls wegen Korruptionsvorwürfen suspendiert worden war seinerzeit Amos Adamu (Nigeria).

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