Teammanager Arsene Wenger vom FC Arsenal hat die wiederaufgeflammte Kaufwut beim englischen Fußball-Meister FC Chelsea kritisiert.

"Chelsea hat das Financial Fair Play unterstützt. Aber am Morgen verkünden sie 70 Millionen Pfund Verlust und am Nachmittag geben sie 75 Millionen für neue Spieler aus. Wo ist da die Logik? Das ist nur schwer zu verstehen", sagte der Franzose.

Chelsea-Eigner Roman Abramowitsch hatte in der Wintertransferperiode mit den Einkäufen von Fernando Torres (59 Millionen Euro) und David Luiz (25) nach längerer Zeit wieder ordentlich zugeschlagen.

Die UEFA hatte jüngst die Financial-Fair-Play-Initiative verkündet, mit der die Ausgaben kontrolliert und Verbindlichkeiten der Klubs reduziert werden sollen. Die Blues sollen angeblich zu den Befürwortern gehört haben.

Wengers Kritik richtete sich natürlich in erster Linie an den russischen Milliardär Abramowitsch.

"Für eine Zeit lang war er im Niemandsland. Keiner konnte sagen, ob er überhaupt noch investieren will. Nun hat er sich entschieden, wieder großes Geld zu investieren. Das heißt, dass im Sommer noch mehr kommen wird", sagte Wenger.

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