Der gebürtige Brasilianer Thiago Motta wurde von Nationaltrainer Cesare Prandelli in das Aufgebot Italiens für das Länderspiel am Mittwoch in Dortmund gegen die deutsche Nationalmannschaft (20.45 Uhr) berufen.

Der Mittelfeldspieler von Meister Inter Mailand ist ein weiterer Profi, der nicht in Italien geboren ist und von Prandelli in die Squadra Azzurra berufen wurde.

Motta spielte 2003 für die brasilianische U23 im CONCACAF Gold Cup. Die Berufung müsse laut einer Mitteilung des italienischen Verbandes noch vom Weltverband FIFA offiziell abgesegnet werden.

Vor Motta waren bereits der gebürtige Brasilianer Amauri und der in Argentinien geborene Cristian Ledesma für den viermaligen Weltmeister berufen worden. Sie stehen nicht im Aufgebot für das Deutschland-Spiel.

Aus dem Team, das bei der WM 2006 in Deutschland den Titel geholt und das DFB-Team in Dortmund im Halbfinale ausgeschaltet hatte, sind noch Torhüter Gianluigi Buffon und Daniele de Rossi dabei. Buffon hatte nach langer Pause wegen einer Bandscheiben-Operation erst jüngst sein Comeback bei Rekordmeister Juventus Turin gegeben.

Das Aufgebot der italienischen Nationalmannschaft:

Tor: Gianluigi Buffon (Juventus Turin), Salvatore Sirigu (US Palermo), Emiliano Viviano (FC Bologna)

Abwehr: Davide Astori (US Cagliari), Leonardo Bonucci (Juventus Turin), Mattia Cassani (US Palermo), Domenico Criscito (FC Genua), Giorgio Chiellini (Juventus Turin), Christian Maggio (SSC Neapel), Andrea Ranocchia (Inter Mailand)

Mittelfeld: Alberto Aquilani (Juventus Turin), Daniele De Rossi (AS Rom), Sebastian Giovinco (FC Parma), Stefano Mauri (Lazio Rom), Riccardo Montolivo (AC Florenz), Thiago Motta (Inter Mailand), Antonio Nocerino (US Palermo), Angelo Palombo (Sampdoria Genua)

Angriff: Marco Borriello (AS Rom), Antonio Cassano (AC Mailand), Alessandro Matri (Juventus Turin), Giampaolo Pazzini (Inter Mailand), Giuseppe Rossi (FC Villarreal)

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