Der Teambus des Schweizer Clubs FC Zürich ist am Ende des Trainingslagers in Sousse (Tunesien) zu einer illegalen Ausreise benutzt worden.

Ein 21-jähriger Tunesier hatte sich in den Radkasten des Busses verkrochen, um so in die Schweiz zu gelangen.

Wie die Stadtpolizei Zürich am Dienstag mitteilte, hat der Mann die Reise offenbar unverletzt überstanden.

Der Mann habe sich auf ein Blech gelegt und an mehreren Kabeln festgehalten, während der Bus von Sousse nach Tunis, mit der Fähre nach Genua und weiter auf dem Landweg nonstop via Mailand nach Zürich gefahren wurde. 30 Stunden harrte der junge Mann so aus.

Aufgeflogen war der Tunesier, als er am vergangenen Samstag frühmorgens aus dem Radkasten kroch und auf die Putztruppe traf, die den Bus reinigen wollte.

Er schlich davon, wurde aber kurz darauf von der vom Putzpersonal alarmierten Stadtpolizei festgenommen.

Nach der polizeilichen Befragung wurde der Mann wegen illegaler Einreise in die Schweiz der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat übergeben.

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