Die europäischen Fußball-Klubs haben sich deutlich gegen eine Winter-WM in Katar ausgesprochen und von der FIFA mehr Mitspracherecht gefordert.

"Die Zeit von Monopolen ist vorbei. Fußball braucht Demokratie und Transparenz", sagte Karl-Heinz Rummenigge als Präsident der Europäischen Klub-Vereininung ECA nach einem Treffen von 136 Vereinsvertretern in Genf.

Die Klubs kritisierten in einer Stellungnahme "die Art und Weise, wie wichtige Fragen von den Entscheidungsträgern des Fußballs behandelt werden" und drückte ihren "Unmut" über die Diskussion um eine Winter-WM 2022 in Katar aus.

Eine Verlegung würde eine Umstellung des Spielkalenders nötig machen. "Die ECA-Mitglieder sind sich einig, dass alle Klubs in solche Fragen einbezogen werden sollten", hieß es.

Am Montag hatte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter zumindest vorläufig einen Schlussstrich unter die Diskussion um eine mögliche Verlegung der WM in den Winter gezogen.

"Alles ist für den Sommer vorbereitet, und alle 64 WM-Spiele finden in Katar statt", sagte der 74 Jahre alte Chef des Weltverbandes in einem "BBC"-Interview.

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