Ägyptens Fußballverband will das Qualifikationsspiel zum Afrika-Cup Ende März in Südafrika verlegen. Dies berichten südafrikanische Medien.

Grund seien die politischen Unruhen der letzten Wochen, in deren Folge unter anderem der Ligenspielbetrieb eingestellt wurde. Einige der wichtigsten Spieler Ägyptens sind seitdem ohne Spielpraxis.

Wegen der Unruhen, die in der Absetzung des ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak gipfelten, musste schon der am 9. Februar geplante Test gegen die USA abgesagt werden.

In der Qualifikationsgruppe G zum Afrika-Cup steht der amtierende Afrika-Meister Ägypten mit dem Rücken zur Wand.

Nach einem Unentschieden gegen Sierra Leone und einer Niederlage gegen Niger benötigt die Mannschaft unbedingt einen Sieg beim Spitzenreiter Südafrika. Der WM-Gastgeber von 2010 führt die Gruppe mit vier Punkten an.

Ägypten peilt Medienberichten zufolge einen Nachholtermin im Juni an, sollte der Kontinentalverband CAF seinem Anliegen stattgeben.

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