Ex-Bundesliga-Stürmer Roque Santa Cruz hat von schrägen Praktiken seines früheren Präsidenten beim paraguayischen Klub Olimpia Asuncion berichtet.

"Wir haben mal ein Derby verloren. Damals kam der Präsident in den Schlafraum, wo wir vor Spielen immer übernachteten, und schoss ein paar Mal in die Decke", sagte der 29-Jährige vom englischen Erstligisten Blackburn Rovers der "Sportbild".

Und das war noch längst nicht alles. "Bei den Spielern, die besonders schlecht gespielt hatten, ging er zu deren Autos und pinkelte vor deren Augen hinein", berichtete Santa Cruz, der 1999 aus Asuncion zum FC Bayern München wechselte.

Die Geschichte, dass der Präsident einst Bayern-Manager Uli Hoeneß mit einem Maschinengewehr empfing, ist legendär. Beim Klubchef mussten sich damals auch die Spieler persönlich ihr Gehalt abholen.

"Wenn du schlecht gespielt hattest, fuhr er dich an: Was willst du denn? Dabei schielte er auf seine Kalaschnikow. Die Spieler haben lieber so lange auf ihr Geld gewartet, bis sie wieder gut spielten", sagte Santa Cruz.

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