Perus Torjäger Claudio Pizarro von Werder Bremen freut sich auf das bevorstehende Comeback in der Auswahl seines Heimatlandes.

"Die Freude und der Stolz sind natürlich riesengroß. Mir bedeutet das sehr viel. Für mich ist es immer etwas Besonderes, für mein Land zu spielen. Ich werde immer alles geben, wenn ich dabei bin. Ich bin immer bereit, für Peru zu spielen. Ich hoffe, dass ich bald wieder dabei sein kann", sagte der 32-Jährige im Interview bei "fifa.com".

Pizarro, der aus disziplinarischen Gründen seit 2007 nicht mehr berücksichtigt worden war, wurde bereits von Auswahlcoach Sergio Markarian in Bremen besucht.

"Er war schon hier und wird auch noch mal wegen der Copa America kommen, die im Juli sein wird. Für mich ist wichtig, dass sich der Nationaltrainer mit Thomas Schaaf (Coach Werder Bremen, Anm. d. Red.) trifft und den Zeitplan für den Sommer bespricht. Denn eigentlich habe ich ja zu der Zeit Urlaub und müsste diesen dann unterbrechen. Das muss man absprechen, damit es am Ende nicht schlecht für mich ist", betonte der Südamerikaner.

Markarian hatte bereits angekündigt, dass Pizarro im Angriff Perus gesetzt sei. "Das ist zweifelsohne ein schönes Gefühl", meinte der Bremer, "ich spreche oft und lange mit ihm."

Auf die Frage, ob er im Angriff besser mit dem Hamburger Paolo Guerrero oder mit Raul Fernandez harmoniere, sagte Pizarro: "Mir ist das egal. Ich habe mit Paolo lange gespielt und kenne ihn sehr gut. Mit Fernandez habe ich noch nie gespielt. Aber er hat im Nationalteam gut gespielt und in zwei Spielen zweimal getroffen. Es gibt aber auch noch andere Spieler, die infrage kommen. Wichtig ist letztendlich die Mannschaft, und der Trainer muss entscheiden. Ich kann mit allen Spielern spielen."

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