Das traditionsreiche schottische "Old Firm"-Derby zwischen Celtic Glasgow und den Glasgow Rangers ist am Mittwochabend von schweren Ausschreitungen auf und neben dem Platz überschattet worden.

Schon im Vorfeld des Achtelfinal-Wiederholungsspiels im FA-Cup, das Celtic 1:0 gewann, nahm die Polizei 34 Personen in Gewahrsam.

Die vergiftete Atomosphäre übertrug sich nahtlos auf das Spiel der beiden Erzrivalen: 13 Gelbe und 3 Rote Karten drängten das Ergebnis in den Hintergrund.

Für den traurigen Höhepunkt des Old Firms sorgten Celtic-Teammanager Neil Lennon und der Assistenzcoach der Rangers, Ally McCoist, die sich nach dem Apfiff eine handfeste Auseinandersetzung lieferten.

Stewart Regan, Vorsitzender des schottischen Fußballverbandes (FA), übte scharfe Kritik: "`Die FA verurteilt die aufrührerischen Szenen und das unverantwortliche Verhalten im Celtic Park. Wir haben bereits eine Untersuchung zu den Vorfällen eingeleitet und werden alles tun, damit sich so etwas in Zukunft nicht wiederholt."

Auch die schottische Polizei warnt vor der zunehmenden Gewalt im Vorfeld der Derbys in Schottland. "Derbys sollten künftig hinter geschlossenen Türen stattfinden. Wir haben weder das Geld noch die Ressourcen, um solche Szenen zu kontrollieren", sagte Polizeipräsident Les Gray.

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