Trotz der atomaren Katastrophe will der japanische Verband (JFA) das Fußball-Länderspiel gegen Neuseeland am 29. März in Tokio austragen lassen.

Man hoffe, das Spiel werde "die Nation vereinen", erklärte die JFA. Der Präsident des neuseeländischen Verbandes (NZF), Frank van Hattum, reagierte mit Skepsis.

"Es gibt einen großen Wunsch, Solidarität mit den japanischen Menschen zu zeigen, aber die Sicherheit unserer Spieler und Teammitglieder muss gewährleistet sein", sagte er: "Wir beratschlagen uns derzeit mit dem japanischen Verband und der Regierung, ob dies gewährleistet werden kann."

Das für den 25. März geplante Spiel der Japaner gegen Montenegro wurde dagegen abgesagt. Zuvor waren bereits alle 41 Ligaspiele für März gestrichen worden.

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