Franz Beckenbauer hat sich für mehr Frauen in Führungspositionen der FIFA ausgesprochen.

Im Gespräch mit der "FAZ" sagte der scheidende FIFA-Funktionär: "Die FIFA-Exekutive ist ein reiner Männerklub, dem weibliche Kompetenz und Intelligenz sehr gut tun würde."

Damit liegt Beckenbauer auf der Linie von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich des Themas am Dienstag aus Anlass des 100. Internationalen Frauentages angenommen hatte.

Beckenbauer, der am kommenden Dienstag aus dem Exekutivkomitee der FIFA ausscheiden wird, sieht den Verband aber auch als Männerdomäne gut aufgestellt.

Konzept und System seien inzwischen sehr gut und professionell, sagte er. "Mit über einer Milliarde Euro Cashflow hat sie selbst in der Weltwirtschaftskrise glänzende Bilanzen geschrieben."

Lobende Worte fand Beckenbauer für den designierten deutschen Meister Borussia Dortmund.

"Jürgen Klopp, das Trainergespann, die junge Mannschaft, Geschäftsführer Watzke, sie alle machen einen Superjob", sagte der Ehrenpräsident von Bayern München.

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