Laut Franz Beckenbauer überschattet der Machtkampf zwischen FIFA-Präsident Joseph S. Blatter und Herausforderer Mohamed Bin-Hammam den 35. UEFA-Kongress in Paris.

"Bei der UEFA ist eigentlich alles entspannt, dafür ist es bei der FIFA richtig unruhig. Das belastet natürlich auch den UEFA-Kongress. Es wäre eine Katastrophe, wenn die Kampfabstimmung zu einer Spaltung im europäischen Fußball führt. Und Bin-Hammam würde sicher nicht kandidieren, wenn er sich keine Chancen ausrechnen würde", sagte der "Kaiser" am Rande der Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees in der französischen Hauptstadt.

Asiens Verbandschef Mohamed Bin-Hammam hatte am Freitag auf einer Pressekonferenz im Hauptquartier der asiatischen Fußball-Konföderation AFC in Kuala Lumpur erklärt, dass er für das höchste Amt im Weltfußball kandidieren werde.

Der 61-jährige Katarer wird beim bevorstehenden FIFA-Wahlkongress (31. Mai/1. Juni) in Zürich in den Zweikampf mit dem Schweizer Amtsinhaber Joseph S. Blatter gehen und rechnet sich dabei auch gute Chancen aus. Sowohl Blatter als auch Bin-Hammam wollen am Dienstag nach Paris reisen, um bei den UEFA-Vertretern Werbung in eigener Sache zu betreiben.

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