Das UEFA-Exekutivkomitee hat in Paris das an den Verband von Bosnien-Herzegowina (NFSBiH) im November gerichtete Ultimatum erneuert.

Der NFSBiH werde ab 1. April suspendiert, "sollten die notwendigen Änderungen der Statuten bis dahin nicht vollzogen sein", erklärte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino.

Ende vergangenen Jahres war dem Verband des Balkanlandes ein Ultimatum auferlegt worden, bis Ende März die Struktur mit derzeit drei Präsidenten zu der geforderten mit einem Verbandschef umzubauen. Aktuell wird der Verband von drei Präsidenten geführt, einem Bosnier, einem Kroaten und einem Serben.

Auf der Tagesordnung der Pariser Sitzung stand auch die zuletzt intensiv diskutierte Reform des internationalen Spielkalender. Dieses Thema verwies die UEFA-Exekutive in die Zuständigkeit der Weltverbandes (FIFA).

Der nächste UEFA-Kongress wird am 22. März 2012 in Istanbul abgehalten.

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