Der DFB verdient in Zukunft noch mehr an der ohnehin schon lukrativen Nationalmannschaft.

Das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union entschied am Dienstag beim 35. UEFA-Kongress in Paris, dass die Qualifikationsspiele für die EURO 2016 in Frankreich und die WM 2018 in Russland zentral vermarktet werden.

Damit will die UEFA noch mehr Geld für die Medienrechte an den Nationalteams der 53 Mitgliedsverbände erzielen. Die Sponsoringrechte bleiben derweil in den Händen der Verbände.

"Es ist ein großer Erfolg, dass alle Verbände das Projekt unterstützen. Sämtliche 53 Nationalverbände haben die zentrale Vermarktung der Medienrechte unterschrieben. Wir stehen vor dem Start in ein neues Abenteuer", sagte UEFA-Präsident Michel Platini im Grand Palais. Die normalen Länderspiele kann jeder nationale Verband weiter allein vermarkten.

Auch der DFB stimmte dem Vorhaben zu, auch wenn der Gewinn für den größten Sportfachverband der Welt nicht ganz so hoch ist wie in kleineren Nationen.

"Wir haben uns bei dem Thema im Sinne der Fußballentwicklung in ganz Europa solidarisch erklärt. Die Zentralvermarktung wird sich für den DFB auszahlen, da bin ich sicher. Zudem hat sie den Vorteil, dass das Geld nicht mehr bei Dritten hängenbleiben wird, sondern direkt in den Sport fließt, und die kleinen Verbände deutlich mehr als bislang erhalten", sagte DFB-Boss Zwanziger.

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