Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die sechsmonatige Sperre gegen den früheren portugiesischen Fußball-Nationaltrainer Carlos Queiroz annulliert.

Der 58-Jährige war Ende August 2010 wegen Behinderung einer Dopingkontrolle von der portugiesischen Anti-Doping-Agentur AdoP für ein halbes Jahr gesperrt worden.

Die CAS-Ermittler kamen zu dem Ergebnis, dass sich Queiroz bei der Dopingprobe zwar "unangebracht" verhalten, aber die Prozedur "nicht behindert" habe.

Der Coach war bei einer Kontrolle im Trainingslager vor der WM in Südafrika Mitte Mai 2010 ausgerastet, hatte AdoP-Präsident Luis Horta wüst beschimpft und zudem die Inspektion gestört. Ende September 2010 war die Sperre bis zur endgültigen Klärung ausgesetzt worden.

Nach dem Fehlstart der portugiesischen Nationalmannschaft in die Qualifikation zur EM 2012 hatte der nationale Verband FPF die Strafe zum Anlass genommen, um Queiroz Anfang September 2010 fristlos zu entlassen.

Der Trainer hatte angekündigt, den Verband auf Entschädigung zu verklagen, falls sein Einspruch Erfolg haben sollte.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel