Die UEFA sagt Wettbetrügern erneut den Kampf an.

"Sie sind das Krebsgeschwür, das wir rausoperieren müssen, bevor es sich weiter ausbreitet", sagte Generalsekretär Gianni Infantino am Freitag in Zürich.

"Wir haben viele Fehler gemacht, aber wir haben auch gelernt. Der Kampf gegen Manipulation hat absolute Priorität."

Mit Hilfe des Frühwarnsystems würden derzeit 100 Millionen Wettbewegungen täglich analysiert. "Das ist ein großer Schritt, aber wir wollen mehr", sagte Infantino.

Er empfahl zudem allen Staaten, den Tatbestand des Sportbetrugs in die Gesetzbücher aufzunehmen. Zumindest aber solle die Zusammenarbeit mit den Behörden intensiviert werden.

"Im Moment nehmen wir 29.000 Spiele pro Saison unter die Lupe - alle UEFA-Spiele und alle Erst- und Zweitligaspiele in 53 Nationalverbänden", sagte Infantino.

Für Betrug gebe es "keinerlei Toleranz", denn er gefährde "die Seele des Fußballs".

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