Der Weltverband FIFA will den Spielerberatern den Geldhahn zudrehen.

"Das Beraterwesen ist das Schlimmste, was dem Fußball passieren konnte. Für mich gibt es nur die Lösung, eine Höchstgrenze für die Beraterhonorare einzuführen. Zudem muss geklärt werden, ob Spieler oder Verein das Honorar bezahlen, damit der Berater nicht noch doppelt abkassiert", sagte DFB-Ehrenpräsident Gerhard Mayer-Vorfelder.

"MV" sitzt bei der FIFA noch immer in der Spielerstatutenkommission, die in Kürze über die Reform des Transferwesens entscheiden wird.

Spätestens beim 61. Kongress des Weltverbandes am 31. Mai und 1. Juni in Zürich will die FIFA die Reform absegnen. Zunächst wird die Lizenzpflicht für Berater abgeschafft. Und ab 2012 sollen die Spielervermittler bei Transfers dann nur noch drei Prozent und nicht wie derzeit noch üblich zehn Prozent der Ablöse kassieren.

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