Die niederländische Tageszeitung "NRC Handelsblad" und der Fußball-Erstligist Feyenoord Rotterdam erheben schwere Vorwürfe gegen Spielerberater Sören Lerby.

Der ehemalige Spieler und Trainer von Bayern München soll Verträge mit 15 Jahre alten Nachwuchsspielern abgeschlossen haben, laut Statuten des niederländischen Fußball-Verbandes KNVB dürfen Berater Jugendliche aber erst mit 16 Jahren unter Vertrag nehmen.

Lerby bestreitet die Anschuldigungen: "Das sind Indianergeschichten, gegen die ich mich nicht wehren kann. Es ist Unsinn, dass ich 15-Jährige vertraglich gebunden haben soll."

Rotterdam hatte Mitte März den KNVB eingeschaltet, weil Lerby Feyenoord-Verteidiger Karim Rekik einen Vertrag vor dessen 16. Geburtstag angeboten haben soll. Die Untersuchungen zum Fall des niederländischen U-17-Spielers sind noch nicht abgeschlossen.

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