Die FIFA hat ein "Normalisierungs-Komitee" berufen, um das Verbandschaos in Bosnien-Herzegowina zu beenden.

"Nach Diskussionen mit verschiedenen Gruppierungen und in Rücksprache mit der UEFA ist ein Komitee mit sechs Fußball-Persönlichkeiten aus Bosnien-Herzegowina zusammengestellt worden, das seine Arbeit mit sofortiger Wirkung aufnimmt", hieß es in einem Statement der FIFA. Die Namen der Komitees-Mitglieder wurden zunächst nicht veröffentlicht.

In einem ersten Schritt soll das Komitee eine Generalversammlung des bosnischen Verbandes FFBH einberufen, die spätestens am 26. Mai tagen soll. Danach sollen bis zum 30. November Neuwahlen der Verbandspitze stattfinden.

Die FIFA und die UEFA hatten Bosnien-Herzegowina am 1. April suspendiert und mit sofortiger Wirkung von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen.

Bosnien-Herzegowina hätte bis zum 31. März Statuten verabschieden müssen, die den Vorgaben von FIFA und UEFA entsprechen.

Bei der FFBH-Generalversammlung vom 29. März hatten die überarbeiteten Statuten die erforderliche Stimmenmehrheit verfehlt.

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