Das ehemalige FIFA-Exekutiv-Mitglied Amos Adamu aus Nigeria verzichtet nach seiner Suspendierung durch den Fußball-Weltverband auf eine Klage vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS.

Wie der CAS der nigerianischen Zeitung "Next" am Mittwoch bestätigte, hat Adamu bis zur Frist am 25. Februar keinen Einspruch gegen seine dreijährige Sperre eingelegt.

Die FIFA hatte Adamu sowie Reynald Temarii (Tahiti) im Zusammenhang mit möglichen Manipulationen im Vorfeld der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 aus dem Verkehr gezogen.

Das ehemalige Exekutivmitglied Adamu wurde für drei Jahre gesperrt. Gegen Temarii wurde eine Sperre von einem Jahr verhängt. Den beiden Offiziellen wird vorgeworfen, ihre Stimmen für die WM-Vergabe feilgeboten zu haben.

Die Fußball-WM 2018 wurde Anfang Dezember des vergangenen Jahres nach Russland vergeben, für 2022 erhielt Katar den Zuschlag.

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