Ex-Bundesliga-Profi Andreas Hinkel kann sich eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen. Das erklärte der Ex-Stuttgarter in Diensten des schottischen Traditionsklubs Celtic Glasgow im SPORT1-Interview.

"Ich habe immer betont, dass die Bundesliga sehr attraktiv für mich ist. Vielleicht schließt sich ja der Kreis. Denn ich habe in der Bundesliga meine Karriere gestartet. Aber ich schließe auch eine andere Liga nicht aus."

Mit seinem Klub trifft er in vorentscheidenden Spiel um die Meisterschaft am Ostersonntag ausgerechnet im "Old Firm" auf den Stadtrivalen Glasgow Rangers.

"Das ist ein enorm wichtiges und brisantes Spiel. Bis jetzt haben wir gegen sie auch auswärts ganz gut ausgesehen. Deshalb können wir mit einem gewissen Selbstvertrauen dahin fahren. Von einem entscheidenden Spiel möchte ich aber noch nicht sprechen, weil die gesamte Meisterrunde nicht ganz so einfach ist."

Dass der 29-Jährige nach der siebenmonatigen Pause gleich wieder für Celtic auf dem Platz steht, hält er jedoch für unwahrscheinlich.

"Man hat schon immer mal Gespräche, aber zu einem möglichen Comeback hat der Trainer noch nichts gesagt. Das verstehe ich auch vollkommen. Wenn ich aber meine Einsatzzeit bekomme, freue ich mich natürlich riesig. Für mich ist aber das wichtigste, dass ich keine Probleme mehr mit dem Knie habe."

Auch die Hoffnung auf eine Rückkehr in die Nationalmannschaft ist für den 21-maligen Nationalspieler weit weg.

"Das ist derzeit kein Thema. Aber klar bin ich stolz, für mein Land zu spielen. Ich denke, die Leistung sollte die höchste Priorität sein. Mit 29 ist man in einem richtig guten Fußballalter, man hat viele Erfahrungen gesammelt. Ich bin topfit und mental sogar noch frischer."

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