DFB-Präsident Theo Zwanziger hat die Unterstützung von Amtsinhaber Sepp Blatter im Präsidentschaftswahlkampf des Weltverbandes FIFA verteidigt.

"Der DFB hat nur eine Stimme, die kann man nur geschlossen abgeben. Es steht außer Frage, dass unser Ehrenmitglied Sepp Blatter in den Medien Kritik erfahren hat. Das geht mir aber auch nicht anders", sagte Zwanziger am Freitag.

Der DFB müsse sich an dem orientieren, was für den Fußball weltweit am besten sei, sagte Zwanziger und nahm Blatter in Schutz:

"Da sollte man, wenn man den FIFA-Präsidenten gerecht beurteilt, sich einfach auch mal anschauen, was sich in den vergangenen 20 Jahren unter seiner Führung entwickelt hat. Dinge wie Korruption, die mit ihm in Verbindung gebracht werden, kann ich nicht beurteilen. Zumindest beim FIFA-Präsidenten erkenne ich das nicht."

Zwanziger glaubt, dass sich Blatter bei der Wahl am 1. Juni in Zürich gegen seinen Herausforderer Mohamed Bin Hamam durchsetzen wird.

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