Diego Maradona darf wieder ohne Angst vor Strafen nach Italien reisen:

Ein Gericht in Neapel gab einem Antrag des ehemaligen argentinischen Fußball-Weltstars gegen den italienischen Fiskus statt, der ihn zwingen wollte, 38 Millionen Euro Steuerschuld zu begleichen. Das berichten italienische Medien.

Der Argentinier schuldete dem Fiskus aus seiner Spielerzeit in Neapel angeblich noch 3,07 Millionen Euro.

Diese Summe habe sich durch Verzinsung und Strafgebühren mittlerweile auf 38 Millionen Euro erhöht.

Die italienischen Steuerbehörden warfen dem Weltmeister von 1986 vor, zwischen 1985 und 1991 während seines Engagements beim SSC Neapel dem Fiskus einen Teil seines immensen Einkommens verschwiegen zu haben.

Der Verteidiger Maradonas behauptete dagegen, der Spieler habe niemals die Zahlungsforderung erhalten.

Bei einem Aufenthalt in Italien vor dreieinhalb Jahren waren von Maradona bereits zwei Uhren einer Edelmarke und 2005 das Honorar für eine Fernsehshow beschlagnahmt worden.

Der ehemalige argentinische Nationalcoach hatte Napoli als Spieler zu den Meistertiteln 1987 und 1990 geführt.

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