Der französische Nationaltrainer Laurent Blanc ist nach den Rassismusvorwürfen vom nationalen Fußball-Verband FFF im Amt bestätigt worden.

"Wir erneuern unser Vertrauen in Laurent Blanc", sagte FFF-Präsident Fernand Duchaussoy am Donnerstagabend. Bereits am Dienstag erhielt der Weltmeister von 1998 Unterstützung von Frankreichs Sportministerin Chantal Jouanno.

Es gebe keine Anhaltspunkte, dass Laurent Blanc diskrimierende Praktiken unterstützt habe, hatte Jouanno erklärt.

Am Montag hatte es eine Anhörung von Blanc durch den nationalen Verband gegeben. Der Abschlussbericht des Verbandes wurde im Anschluss an Jouanno weitergeleitet.

Blanc hatte bei der Anhörung die Hintergründe der öffentlich gewordenen Erwägungen für eine Quote bei der Förderung von Talenten aus arabischen und afrikanischen Einwanderer-Familien in Frankreichs Jugendakademien erläutert.

Es gebe keine Beweise dafür, dass die Einführung einer Quotenregelung ernsthaft geplant gewesen sei, so der Verbands-Chefermittler Patrick Braouezec.

Zwischenzeitlich war in der Grande Nation sogar über einen Rücktritt von Blanc spekuliert worden. Blanc hatte den Posten nach dem Vorrunden-Aus bei der WM-Endrunde in Südafrika im Juli 2010 angetreten.

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