In der norwegischen Meisterschaft ruht am Wochendende der Ball.

Nach mehrstündigen Verhandlungen zwischen der Spielergewerkschaft NISO und der Arbeitgebervereinigung NHO Idrett beschlossen die Profis, in den Streik zu treten und vorerst nicht auf den Platz zurückzukehren.

Der Hauptstreitpunkt zwischen beiden Parteien ist der von der NISO geforderte Mustervertrag, in dem unter anderem ein besserer Kündigungsschutz und klare Urlaubsregelungen festgelegt werden sollen.

Nach Angaben der NHO treten insgesamt 95 Spieler aus neun Vereinen in den Streik, darunter auch die Spieler von Tabellenführer Tromsö IL.

Der norwegische Fußballverein NFF will sich so schnell wie möglich mit den 16 Vereinen der Liga zusammensetzten, um zu entscheiden, wie mit den ausgefallenen Partien des neunten Spieltags weiter umgegangen wird.

In Norwegen hat die nationale Meisterschaft erst im März begonnen.

Die einzige Partie, die theoretisch stattfinden könnte, ist das Top-Spiel zwischen dem zweiten Strömsgodset IF und dritten Stabaek IF.

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