Der französische Nationalspieler Nicolas Anelka hat die Sportzeitung "L'Equipe" auf 150.000 Euro Schadensersatz verklagt.

Der Grund: Die Zeitung hatte nach dem Eklat der "Bleus" bei der Weltmeisterschaft 2010 die angeblichen Beleidigungen Anelkas gegen den damaligen Nationalcoach Raymond Domenech in der Halbzeit des WM-Spiels gegen Mexiko (0:2) abgedruckt.

Der Spieler des FC Chelsea war aus Südafrika vorzeitig nach Hause geschickt und nach der WM-Blamage von seinem Verband für 18 Länderspiele gesperrt worden.

Nun knapp elf Monate haben die Anwälte Anelkas der Zeitung "Verleumdung" vorgeworfen. Der 32-Jährige beteuert, diese Äußerungen in der Art nie getätigt zu haben und fordert neben dem Schmerzensgeld auch die Veröffentlichung einer Wiederruftserklärung.

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