Das Spiel der österreichischen Bundesliga zwischen den Lokalrivalen Rapid und Austria Wien ist nach schweren Fan-Ausschreitungen abgebrochen worden.

Unmittelbar nachdem Austria mit 2:0 in Führung gegangen war, stürmten rund 300 teilweise vermummte Rapid-Anhänger den Rasen des Gerhard-Hanappi-Stadions. Die Krawallmacher schossen Leuchtraketen ab und versuchten, in die gegnerische Fankurve zu gelangen.

Schiedsrichter Thomas Einwaller unterbrach die Partie sofort, beide Teams flüchteten in die Kabinen.

Zahlreiche Polizisten riegelten das Spielfeld ab, die Partie wurde nicht mehr angepfiffen. Die Treffer für den Tabellendritten Austria hatten Roland Linz (5.) und Zlatko Junuzovic (25.) erzielt. Rapid drohen drakonische Strafen nach diesem Skandal.

Tabellenführer Sturm Graz hat nach dem 2:1-Sieg gegen den SC Magna drei Zähler Vorsprung auf den Zweitplatzierten Red Bull Salzburg. Sollte das abgebrochene Spiel aber als Sieg für Austria Wien gewertet werden, klettern die "Violetten" wieder auf Rang zwei. Ihr Rückstand auf die Grazer von Cheftrainer Franco Foda beträgt dann nur zwei Punkte.

Damit entscheidet sich die Meisterschaft entscheidet erst am letzten Spieltag am Mittwoch.

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