Dem österreichen Fußball droht ein Betrugsskandal: Das Match Wiener Neustadt gegen Sturm Graz am Sonntag steht unter Manipulationsverdacht.

Im Fokus steht dabei eine Szene in der 87. Minute. Der Wiener Neustädter Edin Salkic spielte bei einer Sturm-Flanke im Strafraum den Ball mit der Hand. Den fälligen Elfmeter verwandelte Samir Muratovic zum 2:1 Endstand für Graz.

Nach der Begegnung sprach Neustadt-Trainer Peter Schöttel von einer unbegreiflichen Aktion und sagte: "Ich will ihm nichts unterstellen, aber die Optik ist keine gute."

Eine mögliche Erklärung für das Handspiel liefert die "Kronen Zeitung": Demnach soll ein Wettfrühwarnsystem Verdächtiges in Asien geortet haben. Angeblich handelt es sich um sechsstellige Wettsummen in Asien. Dieses wäre das Siebenfache des üblichen bei einer solchen Partie.

Auf dem österreichischen Markt hatte das Frühwarnsystem allerdings nicht angeschlagen.

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