Die Rückkehr von Bosnien-Herzegowina in die internationale Fußball-Familie steht anscheinend bevor.

Mit großer Mehrheit wurde am Donnerstag in Sarajevo ein neues Verbandsstatut beschlossen, das den Anforderungen der FIFA sowie der UEFA genügen soll.

Die beiden Verbände hatten Bosnien-Herzegowina am 1. April suspendiert, weil im ersten Anlauf keine Mehrheit für eine neue Verbandssatzung zustandegekommen war.

FIFA und UEFA wollten kein Rotationsprinzip an der Spitze des Präsidiums akzeptieren.

Dieses sah vor, dass ein nach ethnischen Prinzipien bestimmtes Trio, bestehend aus einem Serben, einem Kroaten und einem Moslem, sich nach jeweils 18 Monaten bei der Verbandsführung ablösen sollte.

Nach der Abschaffung dieses Systems sollte der Rückkehr der Bosnier in die laufende EM-Qualifikationsrunde nichts mehr im Wege stehen.

Mit dem Ex-Wolfsburger Edin Dzeko trifft Bosnien-Herzegowina in der Gruppe D am 3. Juni in Bukarest auf Rumänien und empfängt am 7. Juni die Nationalmannschaft Albaniens.

Derzeit nimmt das Team von Nationaltrainer Safet Susic in der Tabelle nach vier Spielen mit sieben Punkten den vierten Platz ein.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel