Der Manipulations-Verdacht in der österreichischen Bundesliga beim Spiel SC Wiener Neustadt gegen den neuen Meister Sturm Graz (1:2) hat sich nicht erhärtet.

Die Wettüberwachungsfirma Sportradar, die auch für den DFB arbeitet, kommt in ihrer Analyse zu dem Ergebnis, dass das Wettverhalten nicht auf eine Wettmanipulation schließen lässt.

"Auf Basis einer detaillierten Analyse des weltweiten Wettmarktes liegen keine Anhaltspunkte vor, die auch nur den Anfangsverdacht einer sportwettbezogenen Manipulation rechtfertigen. Die vorgetragenen schwerwiegenden Anschuldigungen sind zumindest aus Sicht des festgestellten Wettverhaltens nicht nachvollziehbar. Das Wettverhalten spiegelte den Spielverlauf wider", sagte Sportradar-Vertreter Andreas Krannich.

Ein spätes Handspiel von Neustadt-Stürmer Edin Salkic und ungewöhnliche Quotenverläufe auf dem asiatischen Wettmarkt hatten das Spiel unter Verdacht geraten lassen.

Der 21-jährige Salkic hatte einen Eckball über seinem Kopf weggeboxt. Das Elfmeter-Geschenk brachte Tabellenführer Sturm den 2:1-Sieg und damit einen entscheidenden Schritt Richtung Meistertitel.

Bei der Staatsanwaltschaft war von einer Privatperson eine Anzeige wegen Betrugsverdachts eingegangen.

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