Michel Platini, Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA), wird am kommenden Mittwoch bei der Präsidentschaftswahl der FIFA auf keinen Fall kandidieren.

Dies sei "ausgeschlossen", sagte Platini, der auch FIFA-Vizepräsident und Mitglied der FIFA-Exekutive ist, der "BBC" am Rande des Champions-League-Endspiels in London.

Er werde seine vierjährige Amtszeit als UEFA-Präsident, die er im März dieses Jahres angetreten hatte, erfüllen.

Am Sonntagmorgen hatte Mohamed Bin Hammam, Herausforderer von Amtsinhaber Joseph S. Blatter, seine Kandidatur für den FIFA-Vorsitz wegen der Bestechungsvorwürfe gegen seine Person zurückgezogen.

Sowohl Bin Hammam als auch Blatter müssen sich am Sonntag dem FIFA-Ethik-Komitee stellen. Der Ausgang scheint auch für Platini völlig offen zu sein.

"Wenn es eine Wahl gibt, wird der neue Präsident für vier Jahre gewählt. Wenn es keine Wahl gibt, wird es kompliziert, aber ich weiß nicht, was dann passiert", sagte Platini und fügte hinzu: "Die FIFA muss sauber sein, gut sein und an die Werte des Fußballs denken."

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