Der gescheiterte Präsidentschaftskandidat Mohamed Bin Hammam hat die asiatischen Delegierten aufgefordert, den Wahlkongress des Fußball-Weltverbandes FIFA in Zürich nicht zu boykottieren.

Zuvor hatte ein Mitglied der Asiatischen Fußball-Konföderation (AFC) bestätigt, dass "neun oder zehn" der 46 Verbände ihre Vertreter abgezogen haben.

Der Grund sei "die tiefe Empörung über das FIFA-Ethik-Komitee", das seine Kompetenzen "eindeutig überschritten" habe.

Der Katarer Bin Hammam wollte bei der Präsidentschaftswahl am Mittwoch eigentlich gegen den Schweizer Amtsinhaber Joseph S. Blatter antreten, zog seine Kandidatur aber zurück, nachdem bekannt geworden war, dass das Ethik-Komitee der FIFA wegen Korruptionsvorwürfen gegen ihn ermittelt.

Das Komitee suspendierte Bin Hammam und CONCACAF-Chef Jack Warner, sprach Blatter aber frei.

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