Franz Beckenbauer sieht den Fußball-Weltverband FIFA wegen der anhaltenden Korruptionsvorwürfe schwer beschädigt.

"Wir sind auf dem Weg in eine Krise. Niemand traut derzeit seinem Nachbarn. Das macht mich sehr traurig", sagte das langjährige Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees in Zürich dem TV-Sender "Al Jazeera".

Beckenbauer ergriff dabei erneut Partei für FIFA-Chef Joseph S. Blatter.

"Er ist ein guter Präsident. Die FIFA ist sein Baby. Er ist eifersüchtig, wenn jemand schlecht über die FIFA spricht", sagte Beckenbauer, der die Vorwürfe rund um die Präsidentschaftswahl als "reine Spekulationen" bezeichnete, da es keine Beweise gäbe.

Er persönlich habe nie Bestechungsversuche erlebt.

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