Erwin "Jimmy" Hoffer hat im Lager der österreichischen Nationalmannschaft für einige Aufregung gesorgt. Der Angreifer des 1. FC Kaiserslautern fuhr zum Treffen des ÖFB-Teams in einem Ferrari vor.

Österreichs Nationaltrainer Dietmar Constantini ordnete daraufhin an, den protzigen roten Sportwagen in der Tiefgarage des Teamhotels in Bad Tatzmannsdorf zu verstecken. Österreich empfängt am Freitag in Wien die deutsche Nationalelf zu einem Gruppenspiel in der EM-Qualifikation.

Das Verhalten von Hoffer hatte zuletzt bereits der Ex-Münchner und Bremer Andreas Herzog kritisiert.

In der Anfangszeit von Hoffer in Kaiserslautern habe es Geschichten gegeben, "die nicht notwendig sind", monierte Herzog in einem Interview mit dem österreichischen "Sport-Magazin": "Gerade als Österreicher kannst du nicht gleich mit dem Ferrari vorfahren. Das geht, wenn du als Torschützenkönig der Serie A kommst, dann kannst du mit den goldenenen Ferrari und den diamantenen Ohrringen kommen, vollkommen wurscht. Komisch, dass man solche Geschichten nur von unseren Stürmern hört."

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