Nicht nur im Fußball-Weltverband FIFA, sondern auch in der CONCACAF-Konföderation (Nord- und Mittelamerika sowie Karibik) geht es derzeit drunter und drüber.

Interims-Präsident Lisle Austin aus Barbados suspendierte kurzerhand Generalsekretär Chuck Blazer, der mit seinen Korruptions-Vorwürfen gegen den bisherigen CONCACAF-Chef Jack Warner die Führungskrise innerhalb der FIFA ausgelöst hatte.

Blazer blieb jedoch cool und ließ über die CONCACAF-Presseabteilung erklären, dass Austin überhaupt nicht die Macht habe, ihn zu entlassen. Er werde weiter in seinem CONCACAF-Büro bleiben. Am Mittwoch blieb Austin allerdings bei seiner Darstellung, dass Blazer von seinen Aufgaben entbunden sei.

Aufgrund der Bestechungsvorwürfe war Warner ebenso wie der Katerer Mohamed Bin Hammam am Sonntag von der FIFA-Ethik-Kommission suspendiert worden.

Bin Hammam, eigentlich der Präsidentschafts-Gegenkandidat von FIFA-Boss Joseph S. Blatter auf dem 61. Kongress in Zürich, war der Zutritt zum Hallenstadion der Schweizer Metropole am Mittwoch verweigert worden. Er hatte seine Kandidatur zuvor zurückgezogen.

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