Der Interims-Präsident der CONCACAF-Fußball-Konföderation, Lisle Austin, ist vom Exekutivkomitee abgesetzt worden.

Dem Mann aus Barbados wird eine Verletzung der CONCACAF- und FIFA-Statuten vorgeworfen. Als Nachfolger im Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik wurde der Honduraner Alfredo Hawit eingesetzt.

Austin war nur eine Woche im Amt, nachdem der eigentliche CONCACAF-Chef Jack Warner (Trinidad/Tobago) von der Ethik-Kommission des Weltverbandes FIFA aufgrund von Korruptionsvorwürfen suspendiert worden war. Austin hatte versucht, sein Amt zu nutzen, um CONCACAF-Generalsekretär Chuck Blazer zu entlassen.

Dieser wiederum hatte die Anschuldigungen gegen Warner vorgebracht. Blazer blieb allerdings im Amt, weil ihm das Exekutivkomitee das Vertrauen aussprach.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel