Der russische Fußball wird von einem Skandal erschüttert:

Nach Angaben des Titelverteidigers Zenit St. Petersburg soll nach dem 2:0-Auswärtssieg bei Nischni Nowgorod am Samstag ein Polizist den Zenit-Stürmer Danko Lazovic mit einem Elektroschocker angegriffen haben.

Der ehemalige Leverkusener, derzeit mit neun Treffern bester Torschütze in der russichen Liga, soll dabei Verbrennungen erlitten haben.

Die Polizei und der gastgebende Verein wiesen die Behauptungen zurück.

"Ein Polizist hat mich von hinten mit einer elektrischen Waffe im Rücken getroffen", sagte Lazovic auf der Internetseite des Vereins.

In einer Stellungnahme erklärte Zenit, dass die Verletzungen des serbischen Nationalstürmers bestätigt wurden und dass der Klub Videomaterial an das russische Innenministerium und den nationalen Verband senden werde.

Lazovic feierte nach dem Schlusspfiff vor den Gästefans und soll nach Angaben der Sicherheitsbehörden daraufhin von dem Polizisten aufgefordert worden sein, den Bereich zu verlassen.

In einer Stellungnahme räumte die Polizei zwar ein, dass der Beamte einen Elektroschocker in der Hand hielt, er soll diesen jedoch nicht abgefeuert haben.

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