Die Welle der Gewalt im Fußball hat nun auch Tadschikistan erreicht und die Sicherheitskräfte in der früheren Sowjet-Republik in Alarmzustand versetzt.

Mehrere hundert Hooligans des Erstligisten Rawschan attackierten nach dem 3:2-Sieg ihres Klubs bei ZSKA Pomir Duschanbe im Zentrum der Hauptstadt die Polizei mit Steinwürfen, beschädigten ein Polizeiauto sowie zahlreiche Privatfahrzeuge und zertrümmerten viele Fensterscheiben umliegender Häuser.

Erst Spezialeinheiten der Polizei konnten die Ausschreitungen beenden.

40 Randalierer wurden festgenommen, mindestens eine Person musste wegen Verletzungen in einer Klinik behandelt werden.

Die Vorfälle in Duschanbe sind die zweiten bekanntgewordenen Krawalle im Fußball des Hochgebirgs-Staates binnen Wochenfrist.

Für die ersten offiziell bestätigten Gewaltexzesse des ärmsten Landes aus dem früheren UdSSR-Verbund im Rahmen von Spielen waren in der Woche in Kuljab ebenfalls Rawschan-Anhänger verantwortlich gewesen.

Der Klub wurde daraufhin vom nationalen Verband zu einer Geldstrafe von umgerechnet 450 Euro verurteilt.

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