Nach jahrelangem Rechtsstreit hat sich der südafrikanische Fußball-Verband SAFA endgültig die Rechte am Spitznamen seiner Männer-Nationalmannschaft gesichert.

Für die Bezeichnung "Bafana Bafana" (Die Jungs) überweist der Verband innerhalb eines Jahres insgesamt umgerechnet 500.000 Euro an den südafrikanischen Geschäftsmann Stanton Woodrush, der die Rechte am Markennamen besaß.

Die Übereinkunft gab SAFA am Freitag bekannt.

"Wir sind sehr glücklich darüber. Dieser Schritt eröffnet uns bessere Möglichkeiten, richtige Partnerschaften mit verschiedenen Sponsoren einzugehen", sagte Verbandspräsident Kirsten Nemantandani.

Bislang wurde die Vermarktung von "Bafana Bafana" über eine Gesellschaft geregelt, an der SAFA und Stanton Woodrush beteiligt waren. Dadurch verdiente der Geschäftsmann am Rummel durch die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika kräftig mit.

Als sich der südafrikanische Verband in der nach der Apartheid-Ära vor 20 Jahren neu gründete, übersahen die damaligen Verantwortlichen die Notwendigkeit, die Bezeichnung "Bafana Bafana" rechtlich zu schützen. Stattdessen sicherte sich 1993 eine Johannesburger Familie die Markenrechte.

Bei dem Versuch, diese auf juristischem Wege rückwirkend zu erobern, scheiterte der Verband 1997 und 2003 jeweils vor Gericht.

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