Im Wettskandal des südkoreanischen Fußballs hat erstmals ein Spieler seine Beteiligung an Spielmanipulationen gestanden.

Nach Angaben der K-League gab ein früherer Nationaltorwart vom Erstligisten Jeonbuk Motors zu, in der vergangenen Saison im Trikot der Chunnam Dragons Ergebnisabsprachen mit Mitgliedern der Wettmafia getroffen zu haben.

Die Liga gab den Namen des Keepers, der 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking zum südkoreanischen Kader gehört hatte, nicht bekannt.

Das Geständnis gilt in Südkorea als eine Reaktion auf die kürzlich in Südkorea verhängten lebenslangen Sperren für zehn korrupte Spieler einerseits und die noch bis Monatsende versprochene Teilamnestie für geständige Spieler andererseits.

Der Skandal sorgt im früheren WM-Gastgeberland für großes Aufsehen. Die staatlichen Buchmacher haben Angebote für Wetten auf Spiele der K-League bis auf Weiteres ausgesetzt.

Südkoreas Regierung drohte bereits mit der Streichung von Fördergeldern für alle Ligen, in denen nachweislich Manipulationen geschehen.

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