Italien und Frankreich sagen illegalen Wetten den Kampf an.

Am Dienstag ist in Rom ein Abkommen zwischen den Behörden der beiden Ländern unterzeichnet worden, die für die Aufsicht von Wetten zuständig sind.

Ziel der Übereinkunft ist es, eine gemeinsame Strategie zur Bekämpfung der illegalen Wetten zu entwickeln und stärkere Kontrolle der Wettanbieter zu ermöglichen.

Nach dem neuen Wett- und Manipulationsskandal, der Italiens Fußball erschüttert hat, wollen sich auch die europäischen Profiligen für eine gesamteuropäische Strategie zur Bekämpfung von Betrug im Sport einsetzen.

Am 8. Juli tagt in Wien der Dachverband der europäischen Profiligen EPFL. Bei dem Treffen werden gesamteuropäische Initiativen für einen sauberen Fußball diskutiert.

Derzeit stehen in Italien schon 60 Erst-, Zweit- und Drittligaspiele unter Manipulationsverdacht. In einer landesweiten Razzia hatte die Staatsanwaltschaft Cremona vor drei Wochen 16 Personen festgenommen.

Einige von ihnen sitzen immer noch in Untersuchungshaft, andere stehen unter Hausarrest oder wurden auf freien Fuß gesetzt.

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