Mit markigen Worten hat Winfried Schäfer sein neues Amt als thailändischer Nationaltrainer angetreten.

"Das Symbol der Mannschaft ist ein Kriegselefant, der die Herzen jeden Gegners erzittern lässt, der nicht aufzuhalten ist. Diese Ausstrahlung müssen wir auch anstreben. Wir brauchen Selbstvertrauen, Charakter und Mut. Wenn wir auf's Spielfeld gehen, müssen wir wie wilde Elefanten auftreten", sagte Schäfer bei der Unterzeichnung seines Drei-Jahres-Vertrages.

Als Ziel seiner Tätigkeit bestätigte der 61-Jährige, der bereits von 2001 bis 2004 in Kamerun als Nationaltrainer gearbeitet und mit den Afrikanern die WM-Endrunde 2002 in Südkorea und Japan erreicht hatte, für 2014 in Brasilien die erstmalige Teilnahme der Asiaten an einer WM-Endrunde.

Am 24. Juli steht für Thailand, das in der Weltrangliste binnen zwei Jahren um 18 Positionen auf Platz 123 abgerutscht ist, das erste WM-Qualifikationsspiel gegen den Sieger des Playoffs zwischen Palästina und Afghanistan auf dem Programm.

Schäfer, der Thailands Nationalelf als sechster ausländischer Coach in den vergangenen acht Jahren betreut, hält für das Ziel die Bildung professionellerer Strukturen für notwendig.

Dafür kündigte der ehemalige Bundesliga-Profi und -Trainer verstärkte Kontakte mit den Spitzenvereinen des Landes sowie intensive Gespräche mit den Spielern zur Stärkung ihres Erfolgshungers an.

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