FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat seine Haltung im Zusammenhang mit Wettmanipulation im Fußball noch einmal verdeutlicht.

"Wenn diese Personen gefasst und schuldig gesprochen werden, werden wir sie lebenslang sperren - egal ob es Spieler oder Funktionäre sind", sagte der 75-jährige Schweizer in Harare/Simbabwe.

Gegen Simbabwe laufen derzeit Ermittlungen seitens des Weltverbandes aufgrund angeblicher Manipulationsskandale im asiatischen Raum.

Die ehemalige Präsidentin des simbabwischen Fußballverbandes Henrietta Rushwaye hatte die Nationalmannschaft im Jahr 2009 zu Länderspielen in Thailand, Syrien und Malaysia geschickt, die von einem Wettsyndikat organisiert worden sein sollen.

Rushwaye wurde daraufhin im Oktober des vergangenen Jahres entlassen. "Wir verfahren hier nach dem Strafrecht und den FIFA-Statuten", sagte Blatter.

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